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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Clausnitzer Mobilfunk
1. Geltungsbereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
1.1. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Weiteren: CMF AGB) erfassen die
gesamte Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden und der Clausnitzer Mobilfunk (im
Weiteren: CMF), soweit CMF AGB Regelungen zu einzelnen Elementen der
Geschäftsbeziehung enthalten. Ergänzend und im übrigen gelten die Deutschen
Gesetze. Wenn aufgrund des Bestellvorganges zwischen dem Kunden und der CMF
keine Vertragsbeziehung begründet wird, bestimmen sich die vertraglichen Rechte
und Pflichten des Kunden ausschließlich gemäß dem Vertrag, der zwischen dem
Kunden und der von der CMF vertretenen Drittfirma zustande kommt.
1.2. Die Vertragsbedingungen von Drittfirmen (z.B. Serviceprovider), mit denen
der Kunde unter Inanspruchnahme der CMF-Internetdienste in geschäftliche
Beziehungen tritt, werden von den CMF AGB nicht beeinflusst.
1.3. Die CMF AGB werden ergänzt durch die im Rahmen des Bestellvorganges dem
Kunden gegebenen Informationen, Belehrungen und Erklärungen.
2. Leistungsbestimmungen
2.1. Wenn die CMF einzelne Produkte und Dienstleistungen mit einer
Produkt-, Beschaffenheits- oder Leistungsbeschreibung näher umschreibt, ergibt
sich die Leistungspflicht der CMF vorrangig hieraus.
Derartige Produkt-, Beschaffenheits- oder
Leistungsbeschreibungen stellen in keinem Fall Haltbarkeits- oder
Beschaffenheitsgarantie dar. Sämtliche Zeichnungen, Abbildungen, technische
Daten, Gewichts- und Maßangaben sind unverbindlich.
Wenn es sich um Aktionsgeräte ohne Farbangabe handelt, besteht für den Kunden
kein Anspruch auf ein Gerät in einer bestimmten Farbe, farbliche Abbildungen
sind insoweit nicht verbindlich. Die Farbauswahl bei Aktionsgeräten ist nicht
steuerbar!
Manche Aktionsgeräte sind nicht nur vom Hersteller, sondern auch vom
entsprechenden Netzbetreiber oder Provider gelabelt und die Gerätesoftware kann
Funktionen enthalten, die für den Netzbetreiber oder Provider spezifisch sind.
Es besteht bei Aktionsgeräten kein Anspruch des Kunden auf ein Gerät ohne Label
und ohne spezifische Softwarefunktionen.
2.2. Beschaffenheitsbeschreibungen oder Herstellergarantien von Dritten, mit
denen der Kunde unter Inanspruchnahme der CMF-Internetdienste in
geschäftliche Beziehungen tritt, die der Kunde über die von der CMF
redaktionell verantworteten Websites zur Kenntnis nimmt, stellt dies in keinem
Fall eine Haltbarkeits- oder Beschaffenheitsgarantie der CMF gegenüber dem
Kunden dar.
2.3. Im Hinblick auf die geschuldeten Produkte und Leistungen ist die von der CMF an den Kunden übermittelte Eingangsbestätigung gemäß § 312 e Abs. 1 Nr. 3
BGB, welche gleichzeitig die Vertragsannahme des Angebots des Kunden ist,
maßgeblich im Hinblick auf Stückzahlen und Preise.
3. Lieferbedingungen für von der CMF geschuldete Leistung
3.1. Die CMF ist zu Teillieferungen berechtigt.
3.2. Verletzt der Kunde schuldhaft seine vertraglichen Mitwirkungspflichten
oder kommt er in Annahmeverzug, geht die Gefahr eines zufälligen Untergangs
oder einer zufälligen Verschlechterung des Vertragsgegenstandes in den
Zeitpunkt auf den Kunden über, in dem er in Annahmeverzug gerät.
3.3. Die CMF haftet bei Verzögerung der Leistung in Fällen des Vorsatzes
oder der groben Fahrlässigkeit der CMF oder ihrer Vertreter oder ihrer
Erfüllungsgehilfen nach den gesetzlichen Bestimmungen. In anderen Fällen der
Verzögerung der Leistung wird die Haftung der CMF für den Schadensersatz
neben und statt der Leistung wegen Verzögerung auf 10% des Brutto-Wert des von
der Verzögerung betroffenen Teils der Lieferung begrenzt. Im Falle der
schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten wird die Haftung jedoch
auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Weiter gehende
Ansprüche des Käufers sind - auch nach Ablauf einer der CMF etwa gesetzten
Frist zur Leistung - ausgeschlossen. Die vorstehende Begrenzung gilt nicht bei
Haftung wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
3.4. Die weiteren gesetzlichen Ansprüche und Rechte des Kunden wegen eines
Lieferverzuges bleiben unberührt.
4. Gewährleistung und Haftung bei Kaufgeschäften
4.1. Soweit ein von der CMF zu vertretenden Mangel an einem
Vertragsgegenstand vorliegt, ist die CMF unter Ausschluss der Rechte des
Kunden vom Vertrag zurückzutreten oder den vereinbarten Preis herabzusetzen zur
Nacherfüllung verpflichtet, es sei denn, dass die CMF auf Grund der
gesetzlichen Regelung zur Verweigerung der Nacherfüllung berechtigt ist. Der
Kunde hat der CMF eine angemessene Frist zur Nacherfüllung zu gewähren.
4.2. Die Gewährleistung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
Während der Nacherfüllung sind die Herabsetzung des vereinbarten Preises oder
der Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden ausgeschlossen. Ist die
Nacherfüllung fehlgeschlagen, kann der Kunde nach seiner Wahl die Herabsetzung
des vereinbarten Preises (Minderung) verlangen oder den Rücktritt vom Vertrag
erklären.
4.3. Schadensersatzansprüche zu den nachfolgenden Bedingungen wegen des Mangels
kann der Kunde erst geltend machen, wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist.
Das Recht des Kunden zur Geltendmachung von weitergehenden
Schadenersatzansprüchen zu den nachfolgenden Bedingungen bleibt davon
unberührt.
4.4. Die CMF haftet uneingeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen für
Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder
vorsätzlichen Pflichtverletzung der CMF, ihrer gesetzlichen Vertreter oder
ihren Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die von der Haftung nach
dem Produkthaftungsgesetz umfasst werden, sowie für alle Schäden, die auf
vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist der CMF, ihrer gesetzlichen Vertreter oder ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.
Soweit die CMF bezüglich des Vertragsgegenstandes oder Teile desselben
eine Beschaffenheit- und/oder Haltbarkeitsgarantie abgegeben hat, haftet sie
auch im Rahmen dieser Garantie. Für Schäden, die auf dem Fehlen der
garantierten Beschaffenheit oder Haltbarkeit beruhen, aber nicht unmittelbar am
Vertragsgegenstand eintreten, haftet der Verkäufer allerdings nur dann, wenn
das Risiko eines solchen Schadens ersichtlich von der Beschaffenheit- und
Haltbarkeitsgarantie erfasst ist.
4.5. Die CMF haftet auch für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit
verursacht werden, soweit diese Fahrlässigkeit die Verletzung wesentlicher
Vertragspflichten oder einer Kardinalpflicht betrifft. Das Gleiche gilt, wenn
dem Kunden Ansprüche auf Schadenersatz statt der Leistung zustehen. Die CMF
haftet jedoch nur, soweit die Schäden in typischer Weise mit dem Vertrag
verbunden und vorhersehbar sind.
4.6. Eine weitergehende Haftung der CMF ist ohne Rücksicht auf die
Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs ausgeschlossen; dies gilt
insbesondere auch für deliktische Ansprüche oder Ansprüche auf Ersatz
vergeblicher Aufwendungen statt der Leistung. Hiervon unberührt bleibt die
Haftung der CMF gem. Ziffer 3.3. Soweit die Haftung der CMF
ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung
ihrer Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und
Erfüllungsgehilfen.
4.7. Die Gewährleistungsansprüche des Kunden gem. § 437 BGB, modifiziert durch
diese Ziffer 4 der CMF AGB, verjähren
4.7.1. in zwei Jahren ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, wenn
Vertragsgegenstand eine neue Kaufsache ist.
4.7.2. in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, wenn
Vertragsgegenstand eine gebrauchte Kaufsache ist.
5. Eigentumsvorbehalt
5.1. Die CMF behält sich das Eigentum an sämtlichen Vertragsgegenständen
bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem Kaufvertrag vor.
5.2. Der Kunde hat der CMF von allen Zugriffen Dritter, insbesondere von
Vollstreckungsmaßnahmen sowie sonstigen Beeinträchtigungen seines Eigentum
unverzüglich schriftlich zu unterrichten. Die CMF kann vom Kunden den
Ersatz aller Schäden und Kosten verlangen, die durch einen Verstoß gegen diese
Verpflichtung und durch die erforderlichen Interventionsmaßnahmen gegen
Zugriffe Dritter entstehen.
5.3. Verhält sich der Kunde vertragswidrig, insbesondere wenn der Kunde seiner
Zahlungspflicht und trotz einer Mahnung der CMF nicht nachkommt, kann die CMF nach einer vorherigen angemessenen Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten
und die Herausgabe der noch in ihrem Eigentum stehenden Vertragsgegenstände
verlangen. In der Zurücknahme der Vertragsgegenstände durch die CMF liegt
ein Rücktritt vom Vertrag. Die dabei anfallenden Transportkosten trägt der
Kunde. In der Pfändung eines Vertragsgegenstandes durch die CMF liegt
stets ein Rücktritt vom Vertrag. Die CMF ist nach dem Erhalt der
Vertragsgegenstände zu deren weiteren Verwertung befugt. Der Verwertungserlös
ist auf Verbindlichkeiten der CMF - abzüglich angemessener
Verwertungskosten - anzurechnen.
5.4. Sollte die Geschäftsbeziehung zwischen der CMF und dem Kunden auf
Basis laufender Rechnung abgewickelt werden, erstreckt sich der
Eigentumsvorbehalt auf alle Vorbehaltsgüter zur Sicherung der
Saldenforderungen.
6. Haftung bei von der CMF für Dritte vermittelten Geschäften
6.1. Soweit der Kunde die CMF-Internetdienste für die Bestellung von Produkten
und Dienstleistungen benutzt, für die der Kunde der CMF keine Vergütung
schuldet, sondern die CMF über ihren Internet-Auftritt als
Vertriebspartner von Dritten handelt und von den Dritten vergütet wird,
beschränkt sich die Haftung der CMF gegenüber dem Kunden auf Schäden, die
auf einer unsachgemäßen, von den Hersteller- oder Anbieter-Angaben abweichenden
Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibung beruhen.
6.2. Die CMF haftet in den Fällen des Absatz 1 gegenüber dem Kunden nicht
für die ordnungsgemäße oder rechtzeitige Vertragserfüllung des von der CMF
für den Dritten mit dem Kunden vermittelten Vertrages.
6.3. Die Haftungsbeschränkung gem. Absatz 1 gilt nicht für Schäden an Leben,
Körper oder Gesundheit.
7. Zahlungsbedingungen
7.1. Sämtliche von der CMF an den Kunden gestellten Rechnungen sind sofort
und ohne Abzug zur Zahlung fällig. Von Satz 1 unberührt bleiben Besonderheiten,
die sich aus der von dem Kunden im Rahmen des Bestellvorganges gewählten
Zahlungsweges ergeben.
7.2. Für den Fall, dass der Kunde in der Zahlung Verzug gerät, schuldet er
Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe.
7.3. Soweit sich aus dem vom Kunden im Rahmen des Bestellvorganges gewählten
Zahlungsweges nichts anderes ergibt, ist der Kunde verpflichtet, den
Rechnungsbetrag unbar durch Überweisungen an die CMF zu bezahlen. Die
Ablehnung von Schecks und Wechseln behält sich die CMF vor.
8. Verbraucherrechte / Rückgabe
8.1. Die Rechte des Kunden, der Verbraucher ist, bestimmen sich nach dem
Gesetz. Die CMF räumt dem Kunden hierbei ein Rückgaberecht ein. Die CMF bietet dem Kunden einen bequemen Rückgabeprozess an.
Rücksendungen werden vorher bei der CMF angemeldet. Der Kunde erhält von der
CMF eine Retourennummer und die Rücksendeadresse
entweder telefonisch über die Service-Hotline der CMF
oder im Internet über das Kontaktformular
Sofern die CMF die Kosten der Rücksendung zu tragen hat, führt der Kunde
die Rücksendung unter Verwendung eines von der CMF ihm zur
Verfügung gestellten Freeway-Labels und einer von der CMF zur
Verfügung gestellten Retouren-Nummer durch. Der Kunde ist verpflichtet, die
Rücksendung nur an die von der CMF über den Freeway-Label-Schein
mitgeteilte Adresse vorzunehmen. Eventuell durch den oben beschriebenen
Rückgabeprozess entstehende Kosten für den Kunden werden von der CMF
getragen. Zusätzliche Kosten, die aufgrund einer vom beschriebenen Prozess
abweichenden Rücksendung für die CMF entstehen, trägt der Kunde.
8.2. Mobilfunkverträge selbst können NICHT gegenüber der CMF widerrufen
werden. Sie sind ausschließlich gegenüber dem jeweiligen Drittanbieter gem.
dessen AGB zu widerrufen. Bei rechtskräftigem Widerruf seines Mobilfunkvertrages
ist der Kunde verpflichtet, die ihm mit dem Vertrag von der CMF übersandte
Ware vollständig, d.h. insbesondere sowohl alle Geräte, alle Beigabeartikel so wie auch die vollständige
SIM-Karten innerhalb der Widerrufsfrist
im Neuzustand zurückzusenden oder hierfür den aktuellen Kaufpreis
an die CMF zu entrichten.
9. Datenschutz
9.1. Die CMF beachtet die maßgeblichen Vorschriften, insbesondere
diejenigen des Bundesdatenschutzgesetzes, des Teledienstgesetzes, des
Telekommunikationsgesetzes, der Telekommunikation-Datenschutzverordnung, des
Teledienstedatenschutzgesetzes sowie des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages, um
für seine Geschäftspartner einen größtmöglichen Datenschutz und Schutz vor
unerlaubten Website-Inhalten sicherzustellen.
9.2. Sämtliche von der CMF von ihren Kunden abgefragten Informationen sind
erforderlich, um sämtliche Geschäftsvorfälle und sonstigen Abläufe
ordnungsgemäß, vertrags- und gesetzesgerecht durchzuführen.
9.3. Die CMF ist berechtigt, an staatliche Ermittlungsbehörden Daten der
Geschäftspartner, insbesondere auch die Anschrift, weiterzugeben, sofern die
Ermittlungsbehörde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeiten- oder
Strafverfahrens nachweist.
9.4. Die CMF ist berechtigt, die personenbezogenen Daten zum Zwecke der
Bonitätsprüfung oder der Forderungsdurchsetzung an geeignete Stellen,
insbesondere auch Auskunfteien, weiterzugeben.
10. Sonstiges
10.1. Ansprüche aus der Geschäftsbeziehung zwischen dem Kunden und der CMF
können ohne schriftliche Einwilligung der CMF nicht abgetreten werden.
10.2. Auf die Vertragsbeziehungen zwischen der CMF und dem Kunden ist
ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anzuwenden.
Informationen gem. § 312e Abs. 1 Ziff. 2 BGB, § 3 BGB-InfoV
Die CMF, Karl-Liebknecht-Str. 72, 03046 Cottbus, informiert Sie vor
Vertragsschluss hiermit
1. Über die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsschluss führen:
Der Kunde wählt im Onlineshop die Produkte aus und legt diese in den virtuellen
Warenkorb. Dann gibt er seine Daten ein, die für die Bestellung notwendig sind.
Der Eingang der Bestellung wird durch eine automatische E-Mail bestätigt.
Bei der Bestellung von Handyverträgen ist noch zusätzlich die postalische
Zusendung des unterschriebenen Original-Handyvertrags notwendig. Die
Auftragsbestätigung erfolgt mit Auslieferung der Ware.
2. darüber, ob der Vertragstext nach dem Vertragsschluss von dem Unternehmer
gespeichert wird und ob er dem Kunden zugänglich ist.
Die CMF speichert den gesamten Bestellvorgang ab (sog. logfile). Die
gespeicherten Daten können von dem Kunden jederzeit schriftlich angefragt werden.
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der CMF sind dem Kunden im Rahmen des
Bestellvorganges vor endgültiger Entscheidung über die Bestellung zugänglich.
3. darüber, wie er mit den gemäß § 312e Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Bürgerlichen
Gesetzbuchs zur Verfügung gestellten technischen Mitteln Eingabefehler vor
Abgabe der Bestellung erkennen und berichtigen kann
Die eingegebenen Daten können im Bestellvorgang geändert werden. Vor Abschicken
der Bestellung wird dem Kunden eine Übersicht über seine Angaben angezeigt und
er erhält die Möglichkeit, diese zu korrigieren.
4. über die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehenden Sprachen
Deutsch
Informationen gem. § 312c Abs. 1 Ziff. 2 BGB, § 1 BGB-InfoV
Die CMF informiert hiermit den Kunden vor Abschluss des Vertrages über
1. ihre Identität
CMF, Karl-Liebknecht-Str. 72, 03046 Cottbus
2. ihre ladungsfähige Anschrift
Karl-Liebknecht-Str. 72, 03046 Cottbus
3. wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung sowie darüber, wie der
Vertrag zu Stande kommt
siehe Produktinformationen
4. die Mindestlaufzeit des Vertrags, wenn dieser eine dauernde oder regelmäßig
wiederkehrende Leistung zum Inhalt hat
siehe Produktinformationen
5. einen Vorbehalt, eine in Qualität und Preis gleichwertige Leistung (Ware
oder Dienstleistung) zu erbringen, und einen Vorbehalt, die versprochene
Leistung im Fall ihrer Nichtverfügbarkeit nicht zu erbringen
Im Hinblick auf die Leistungspflichten auf die CMF finden sich in den
Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausführliche Regelungen.
6. den Preis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller Steuern und
sonstiger Preisbestandteile
Die Preise der Waren und Dienstleistungen sowie weitere Preisbestandteile sind
jeweils bei der Präsentation der einzelnen Produkte ausgewiesen.
7. gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten
7.1. Die CMF ist zu Teillieferungen berechtigt.
7.2. Verletzt der Kunde schuldhaft seine vertraglichen Mitwirkungspflichten oder kommt er in Annahmeverzug, geht die Gefahr eines zufälligen Untergangs oder einer zufälligen Verschlechterung des Vertragsgegenstandes in den Zeitpunkt auf den Kunden über, in dem er in Annahmeverzug gerät.
7.3. Die CMF haftet bei Verzögerung der Leistung in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit der CMF oder ihrer Vertreter oder ihrer Erfüllungsgehilfen nach den gesetzlichen Bestimmungen. In anderen Fällen der Verzögerung der Leistung wird die Haftung der CMF für den Schadensersatz neben und statt der Leistung wegen Verzögerung auf 15% des Brutto-Wert des von der Verzögerung betroffenen Teils der Lieferung begrenzt. Im Falle der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten wird die Haftung jedoch auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Weiter gehende Ansprüche des Käufers sind - auch nach Ablauf einer der CMF etwa gesetzten Frist zur Leistung - ausgeschlossen. Die vorstehende Begrenzung gilt nicht bei Haftung wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
7.4. Die weiteren gesetzlichen Ansprüche und Rechte des Kunden wegen eines Lieferverzuges bleiben unberührt.
7.5. Versandgebühren:
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Versandkosten bei: |
Vorkasse |
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Nachnahme(zzgl. 2,-- EUR Gebühr) |
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Bestellung mit Vertrag |
keine |
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keine |
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Bestellung ohne Vertrag |
8 EUR |
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8 EUR |
Bestellungen von Handyprodukten in Kombination mit Mobilfunkverträgen haben keine Versandkosten.
Bei Produkten ohne Mobilfunkvertrag fallen 8 EUR Versandkosten an (mit Nachnahme zzgl. 2 EUR bei Paketannahme an DHL).
Sofern Liefer- und Versandkosten zusätzlich berechnet werden, ist dies im Rahmen der jeweiligen Bestellung kenntlich gemacht.
8. Einzelheiten hinsichtlich der Zahlung und der Lieferung oder Erfüllung
Im Hinblick auf Fragen der Zahlungsmodalitäten, der Warenlieferung und der
sonstigen Vertragserfüllung finden sich ausführliche Regelungen in den
Allgemeinen Geschäftsbedingungen der CMF.
9. das Bestehen eines Widerrufs- oder Rückgaberechts
Die CMF räumt, soweit sie rechtlich hierzu in der Lage ist (insbesondere
bei Mobilfunkverträgen ist dies nicht
der Fall!), dem Kunden ein Rückgaberecht gemäß dem Bürgerlichen Gesetzbuch ein.
10. Kosten, die dem Verbraucher durch die Nutzung der Fernkommunikationsmittel
entstehen, sofern sie über die üblichen Grundtarife, mit denen der Verbraucher
rechnen muss, hinausgehen.
Durch die Nutzung der Dienste der CMF fallen für den Verbraucher keine besonderen Kosten an.
11. die Gültigkeitsdauer befristeter Angebote, insbesondere hinsichtlich des Preises.
Sofern Angebote der CMF befristet sind, ist dies im Angebot selbst deutlich ersichtlich.
12. Gerichtsstand ist der Sitz der CMF in Cottbus.
Rückgabebelehrung für Fernabsatzgeschäfte (§§ 312d Abs. 1 Satz 2 BGB, 355, 356 BGB)
Rückgaberecht
Sie können die erhaltene Ware innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen
durch Rücksendung der Ware zurückgeben. Nur bei nicht paketversandfähiger Ware
(z.B. bei sperrigen Gütern) können Sie die Rückgabe auch durch
Rücknahmeverlangen in Textform, also z.B. per Brief, Fax oder E-Mail erklären.
Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt der Ware und dieser Belehrung, nicht
jedoch vor Zugang der ersten Teillieferung. Zur Wahrung der Frist genügt das
rechtzeitige Verlangen des FreeWay-Paketaufkleber und der Retourennummer oder
die Absendung des Rücknahmeverlangens. In jedem Falle erfolgt die Rücksendung
auf unsere Kosten und Gefahr. Für die Rücksendung ist folgendes zu beachten:
Rücksendungen sind vorher unbedingt bei der CMF anzumelden. Sie
erhalten von der CMF einen FreeWay-Paketaufkleber und eine Retourennummer
und die Rücksendeadresse.
entweder telefonisch über die Service-Hotline der CMF
oder im Internet unter dem Kontaktformular
Sofern die CMF die Kosten der Rücksendung zu tragen hat, muss die
Rücksendung unter Verwendung eines von der CMF zur Verfügung
gestellten FreeWay-Paketaufkleber und einer von der CMF zur Verfügung
gestellten Retouren-Nummer durchgeführt werden.
Sofern ein Rücknahmeverlangen erklärt werden kann, muss dieses gerichtet werden an:
Clausnitzer Mobilfunk
- Kundenbetreuung -
Karl-Liebknecht-Str. 72
03046 Cottbus
Telefon: +49 (0) 355 48 56 100
Telefax: +49 (0) 355 48 56 999
E-Mail: info[@]clausnitzer-mobilfunk[dot]de
Rückgabefolgen
Im Falle einer wirksamen Rückgabe sind die beiderseits empfangenen Leistungen
zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Gebrauchsvorteile)
herauszugeben. Bei einer Verschlechterung der Ware kann Wertersatz verlangt
werden. Bei der Überlassung von Sachen gilt dies nicht, wenn die
Verschlechterung der Sache ausschließlich auf deren Prüfung - wie Sie Ihnen
etwa im Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Im Übrigen
können Sie die Wertersatzpflicht vermeiden, indem Sie die Sache nicht wie ein
Eigentümer in Gebrauch nehmen und alles unterlassen, was deren Wert
beeinträchtigt.
Besondere Hinweise beim Abschluss von Handyverträgen:
Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn Ihr Vertragspartner mit der
Ausführung der Dienstleistung mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung vor Ende der
Widerrufsfrist begonnen hat oder Sie diese selbst veranlasst haben (z.B. durch
Download etc.).
Mobilfunkverträge selbst können nicht gegenüber der CMF widerrufen werden.
Sie sind ausschließlich gegenüber dem jeweiligen Drittanbieter gem. dessen AGB
zu widerrufen. Das Widerrufsrecht ist in der Regel durch die AGB des Drittanbieters
dann ausgeschlossen, wenn die Ausführung der Dienstleistung (z.B. Aktivierung
der Mobilfunkkarte) aus dem Mobilfunkvertrag mit Zustimmung des Kunden vor Ende
der Frist von 14 Tagen nach Vertragsabschluss begonnen hat oder vom Kunden
veranlasst wurde. Bei Widerruf seines Mobilfunkvertrages ist der Kunde
verpflichtet, die ihm mit dem Vertrag übersandte Ware (Handy, Organizer und
SIM-Karte) innerhalb der Widerrufsfrist im Neuzustand zurückzusenden oder
hierfür den aktuellen Kaufpreis an die CMF zu entrichten.
SCHUFA-Klausel zu Telekommunikationsanträgen
Für den Abschluss eines Telekommunikationsantrags ist die Akzeptanz der
SCHUFA-Klausel verpflichtend. Der SCHUFA HOLDING AG, Hagenauer Straße 44, 65203
Wiesbaden, werden Daten über die Beantragung, Aufnahme und Beendigung der
Telekommunikationsverträge übermittelt und Auskünfte über den Antragsteller
werden von der SCHUFA eingeholt. Unabhängig davon werden der SCHUFA auch Daten
aufgrund nicht vertragsgemäßem Verhalten (z.B. Forderungsbetrag nach Kündigung,
Kartenmissbrauch) übermittelt. Diese Meldungen dürfen nach dem
Bundesdatenschutzgesetz nur erfolgen, soweit dies nach Abwägung aller
betroffenen Interessen zulässig ist.
Die SCHUFA speichert und übermittelt die Daten an ihre Vertragspartner im
EU-Binnenmarkt, um diesen Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit
von natürlichen Personen zu geben. Vertragspartner der SCHUFA sind vor allem
Kreditinstitute, Kreditkarten- und Leasinggesellschaften. Daneben erteilt die
SCHUFA Auskünfte an Handels-, Telekommunikations- und sonstige Unternehmen, die
Leistungen und Lieferungen gegen Kredit gewähren. Die SCHUFA stellt
personenbezogene Daten nur zur Verfügung, wenn ein berechtigtes Interesse
hieran im Einzelfall glaubhaft dargelegt wurde. Zur Schuldnerermittlung gibt
die SCHUFA Adressdaten bekannt. Bei der Erteilung von Auskünften kann die
SCHUFA ihren Vertragspartnern ergänzend einen aus ihrem Datenbestand
errechneten Wahrscheinlichkeitswert zur Beurteilung des Kreditrisikos mitteilen
(Score-Verfahren).
Der Antragsteller kann Auskunft bei der SCHUFA über die ihn betreffenden
gespeicherten Daten erhalten. Weitere Informationen über das SCHUFA-Auskunfts-
und Score-Verfahren enthält ein Merkblatt, das auf Wunsch zur Verfügung
gestellt wird.
Die Adresse der SCHUFA lautet:
SCHUFA HOLDING AG
- Verbraucherservice -
Postfach 60 05 09 44845 Bochum
oder
SCHUFA HOLDING AG
- Verbraucherservice -
Postfach 56 40
30056 Hannover
Höhere Gewalt
Für den Fall, dass die CMF die geschuldete Leistung aufgrund höherer
Gewalt (insbesondere Krieg, Naturkatastrophen o.ä.) nicht erbringen kann, ist
sie für die Dauer der Hinderung von ihren Leistungspflichten befreit.
Ist der CMF die Ausführung der Bestellung bzw. die Lieferung der Ware
länger als einen Monat aufgrund höherer Gewalt unmöglich, so ist der Kunde zum
Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
Schlussbestimmungen (Salvatorische Klausel)
Sollte eine Bestimmung dieser Bedingungen
nichtig sein oder werden, so bleiben die Bedingungen im Übrigen wirksam.
CMF und der Kunde werden die nichtige Bestimmung durch eine solche,
wirksame ersetzen, die dem Willen der Vertragspartner wirtschaftlich am
nächsten kommt. Das Gleiche gilt im Falle einer Lücke in den CMF AGB.
Ihre Clausnitzer Mobilfunk
Stand: 01.06.2005
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